Wir sind eine politische Gruppe.
Wir kämpfen gegen Kolonialismus.
Kolonialismus bedeutet:
Ein Land erobert ein anderes Land.
Das eroberte Land wird ausgebeutet.
Die Menschen dort werden unterdrückt.
Die Menschen verlieren ihre Freiheit.
Wir sind gegen Unterdrückung.
Wir kämpfen für Gerechtigkeit.
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Wir arbeiten nicht mit dem Staat zusammen.
Wir arbeiten auch nicht mit staatlichen Institutionen.
Wir kämpfen gegen die Gewalt in Palästina.
In Palästina gibt es Genozid und Kolonialismus.
Genozid bedeutet:
Eine Gruppe von Menschen soll vernichtet werden.
Die Menschen in Palästina leiden schon sehr lange.
Manche Menschen in Palästina müssen ihre Häuser verlassen.
Sie werden von anderen Menschen vertrieben.
Wir unterstützen die Menschen in Palästina.
Wir wollen, dass sie frei sind.
Wir unterstützen alle Menschen,
die gegen Kolonialismus kämpfen.
Kolonialismus gibt es nicht nur in Palästina.
In vielen Ländern werden Menschen unterdrückt.
Wir kämpfen für Freiheit auf der ganzen Welt.
Unsere Arbeit ist gegen Diskriminierung.
Diskriminierung bedeutet:
Manche Menschen werden schlecht behandelt.
Zum Beispiel,
weil sie eine andere Hautfarbe haben.
Oder weil sie behindert sind.
Das darf nicht passieren.
Alle Menschen sollen bei uns mitmachen können.
Wir kämpfen gegen Diskriminierung.
Wir sprechen über Probleme und suchen Lösungen.
Wir wollen sicherere Orte schaffen.
Wir wollen zusammen stark sein.
Bei uns muss niemand schwierige Wörter benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen,
weil er unsere Begriffe nicht kennt.
Wir kämpfen zusammen gegen Ungerechtigkeit.
Unsere Grundsätze:
- Wir sagen:
Israel ist ein Kolonial·Projekt.
Das bedeutet:
Israel besetzt das Land Palästina.
Wir wollen,
dass Palästina frei ist.
Palästina ist das Gebiet zwischen dem Jordan·Fluss und dem Mittelmeer.
Alle Menschen aus Palästina sollen in ihre Heimat zurückkehren dürfen.
Auch die Kinder und Enkel der Menschen aus Palästina.
Wir kämpfen für dieses Recht.- Belege:
Rashid Khalidi (2020):
Er beschreibt,
wie Palästina seit 100 Jahren um Freiheit kämpft.
Israel ist ein Kolonial·Projekt.
Israel unterdrückt Menschen aus Palästina.
- Belege:
- Wir unterstützen den Widerstand in Palästina.
Widerstand bedeutet:
Menschen wehren sich gegen Unterdrückung.
Wir sind gegen Kolonialismus.
Wir unterstützen alle Arten des Widerstands.
Es gibt viele Wege,
wie Menschen sich wehren können.- Belege:
Frantz Fanon (1961):
Er sagt,
dass Widerstand eine Antwort auf Gewalt ist.
Angela Davis (2005):
Sie spricht über den Kampf gegen Gefängnisse und Gewalt.
Dieser Kampf passt auch zu Palästina.
- Belege:
- Wir lehnen Antisemitismus ab.
Antisemitismus bedeutet:
Menschen werden schlecht behandelt, weil sie jüdisch sind.
Das darf nicht sein.
Nicht alle jüdischen Menschen unterstützen die Politik von Israel.
Es ist falsch,
jüdische Menschen mit Israel gleichzusetzen.
Diese Gleichsetzung ist antisemitisch.
Sie schadet jüdischen Menschen auf der ganzen Welt.- Belege:
Judith Butler (2012):
Sie sagt,
dass jüdische Identitäten vielfältig sind.
Das soll respektiert werden.
Joseph Massad (2006):
Er erklärt,
dass die Vermischung von jüdischen Menschen und Israel ein Mittel ist.
Sie soll Kritik an Israel unterdrücken.
- Belege:
- Wir unterstützen alle Menschen,
die unter Gewalt leiden.
Besonders wichtig sind uns Kämpfe gegen Kolonialismus und Genozid.
Wir unterstützen Menschen auf der ganzen Welt,
die für ihre Freiheit kämpfen.- Belege:
Daniel Marwecki (2020):
Er sagt,
dass westliche Staaten Israel unterstützen.
Das ist falsch und muss beendet werden.
- Belege:
- Wir sind gegen jede Form von Rassismus.
Wir sind auch gegen andere Formen von Diskriminierung.
Wir wollen keine Diskriminierung.
Wir wollen sie auch nicht in unserer Gruppe.- Belege:
Zahi Zalloua (2023):
Er erklärt,
dass der Kampf gegen alle Formen der Diskriminierung wichtig ist.
- Belege:
Unsere Forderungen für Palästina:
- Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand.
Die Blockade von Gaza muss sofort aufgehoben werden.
Das bedeutet:
Die Menschen in Gaza werden daran gehindert,
frei zu leben.
Wir wollen,
dass die Menschen in Gaza wieder frei leben können.
Der Waffenstillstand darf nicht nur eine Pause sein.
Es darf kein neue Gewalt geben.
Die Besatzung von Palästina muss aufhören.
Menschen in Palästina sollen selbst bestimmen können.
Sie sollen frei von der Macht Israels sein.- Belege:
Gayatri Spivak (1988):
Sie sagt,
dass unterdrückte Menschen eine Stimme haben sollen.
- Belege:
- Deutschland soll Israel nicht mehr unterstützen.
Das bedeutet:
Kein Geld und keine Waffen mehr für Israel.
Auch keine Unterstützung von deutschen Unternehmen.
Manche deutsche Firmen verdienen Geld an der Gewalt in Palästina.
Das ist unmenschlich und muss aufhören. - Die Bewegung für Palästina wird in Deutschland unterdrückt.
Das muss sofort aufhören.
Die Bewegung darf nicht zensiert oder kriminalisiert werden. - Die Medien in Deutschland sollen keine Kriegspropaganda unterstützen.
Propaganda bedeutet:
Man erzählt den Menschen nur die Seite einer Geschichte.
So will man die Menschen beeinflussen.
Die Medien sollen nicht einseitig berichten. - Der Genozid in Palästina muss anerkannt werden.
Genozid bedeutet:
Eine Gruppe von Menschen soll vernichtet werden.- Belege:
Patrick Wolfe (2006):
Er beschreibt,
dass Kolonial·Mächte Völker auslöschen.
Das passiert auch in Palästina.
- Belege:
- Alle politischen Gefangenen sollen freigelassen werden.
Das gilt für Palästina und andere Länder. - Wir fordern ein Ende von Genozid und Kolonialismus.
Nicht nur in Palästina,
sondern überall auf der Welt.- Belege:
Simha Flapan (1987):
Er beschreibt die Gründung von Israel.
Er erklärt damit die koloniale Gewalt.
- Belege:
- Die Antisemitismus-Definition der IHRA soll abgeschafft werden.
Wir finden,
diese Definition ist ungerecht.
Stattdessen soll die Jerusalemer Erklärung anerkannt werden.
Diese Erklärung zeigt besser,
was Antisemitismus ist.- Belege:
Jerusalemer Deklaration zu Antisemitismus (2021):
Diese Erklärung zeigt,
wie man Antisemitismus erkennt und bekämpft.
Sie ist eine gerechter als die IHRA-Definition.
- Belege:
Das sind unsere Ziele.
Das fordern wir.
Belege:
Samudzi, Z., & Anderson, W. C. (2018): As Black as Resistance: Finding the Conditions for Liberation. (Link)
Wolfe, P. (2006): Settler Colonialism and the Elimination of the Native. (Link)
Pappe, I. (2006): The Ethnic Cleansing of Palestine. Pappe beschreibt die systematischen Vertreibungen und Massaker, die die Gründung Israels begleiteten, und betrachtet diese als Teil eines andauernden kolonialen Projekts. (Link)
Khalidi, R. (2020): The Hundred Years’ War on Palestine: A History of Settler Colonial Conquest and Resistance. Khalidi beleuchtet die Geschichte des palästinensischen Widerstands gegen den Kolonialismus. (Link)
Spivak, G. C. (1988): Can the Subaltern Speak? Spivak diskutiert die Schwierigkeiten, marginalisierte Stimmen im kolonialen Diskurs zu artikulieren und betont die Bedeutung des Widerstands außerhalb kolonialer Machtstrukturen. (Link)
Zalloua, Z. (2023): Solidarity and the Palestinian Struggle: Decolonization and Collective Action. Zalloua analysiert die Bedeutung von Solidarität im antikolonialen Kampf.
Flapan, S. (1987): The Birth of Israel: Myths and Realities. Flapan dekonstruiert die Gründungsmythen Israels und beleuchtet die koloniale Natur der Staatsgründung.
Karmi, G. (2023): One State: The Only Democratic Future for Palestine-Israel.
Marwecki, D. (2020): Germany and Israel: Whitewashing and Complicity. Marwecki untersucht die westliche Unterstützung für Israel und deren Einfluss auf palästinensische Widerstandsbewegungen. (Link)
Butler, J. (2012): Parting Ways: Jewishness and the Critique of Zionism. Butler analysiert die Problematik der Gleichsetzung von Judentum mit dem Zionismus und betont die Notwendigkeit, jüdische Identitäten unabhängig von Staatsideologien zu betrachten.
Massad, J. (2006): The Persistence of the Palestinian Question: Essays on Zionism and the Palestinians. Massad beschreibt die historische und ideologische Konstruktion des Zionismus und die problematische Vermengung mit jüdischer Identität, die antisemitische Denkmuster verstärken kann.
Karpf, A. (2019): Why Criticism of Israel is Not Antisemitic. Karpf argumentiert, dass die Gleichsetzung von Judentum und Zionismus ein Fehler ist, der antisemitische Vorstellungen von Kollektivschuld fördert und die Rechte jüdischer Menschen, ihre politischen Positionen zu differenzieren, einschränkt.
Davis, A. (2005): Abolition Democracy: Beyond Empire, Prisons, and Torture. Davis argumentiert für die Abschaffung von Systemen der Inhaftierung und staatlichen Gewalt, die auch auf den palästinensischen Kontext anwendbar sind. (Link)
Kaba, M. (2021): We Do This ‚Til We Free Us: Abolitionist Organizing and Transforming Justice. Kaba diskutiert abolitionistische Ansätze, die auch als Antwort auf koloniale Unterdrückung und Gefängnissysteme verstanden werden können. (Link)
Jerusalemer Deklaration zu Antisemitismus (2021). (Link)
Wynter, S. (2003): Unsettling the Coloniality of Being/Power/Truth/Freedom: Towards the Human, After Man, Its Overrepresentation—An Argument. Wynter kritisiert die eurozentrische Konstruktion des Menschseins und fordert eine Neubewertung der Menschlichkeit jenseits kolonialer Denkmuster. (Link)
Mbembe, A. (2019): Politik der Feindschaft. (Link)
Samudzi, Z. (2020): Beyond the Holocaust: Critical Reflections on Genocide. (Link)
